Reviews: the oboe goes BaRock

Freie Presse

Die Zuhörer waren begeistert. Das Trio „the oboe goes BaRock“ verdreht mit Absicht die Musikstile der Epochen und ermöglichte den Gästen ganz problemlos eine amüsante Zeitreise. Vor allem begeisterte die Virtuosität und Qualität des sympathischen Trios. Das Publikum wollte die drei gar nicht wieder gehen lassen.

Wiesbadener Kurier

Was sich zunächst wie musikalische Comedy anhört, ist in Wahrheit ein hochintelligentes Spiel mit musikalischen Stilen, Rhythmen und technischer Souveränität. Das Trio überzeugt großartig aufeinander eingespielt, rhythmische Finessen wechseln mit jazzigen Harmonien. Nett ist es anzuhören, weil die drei Musiker mit Leichtigkeit allen Anforderungen ihrer Arrangements gerecht werden; doch keinesfalls „nur nett“, dazu ist es stellenweise zu aufregend.

Torgauer Zeitung

Spielfreude paarte sich mit technischer Perfektion an den Instrumenten, fundierte Kenntnis mit Einfallsreichtum im Arrangement. Diese Leichtigkeit, dieses gekonnte Experimentieren, das Spielen mit den Stilen war es wohl, was dieses Konzert spannend und genussvoll zugleich machte. Ein Abend voller Musikgeschichte, der außerordentlich hörenswert war.

Hohenloher Zeitung

Ein ungewöhnliches Trio präsentiert virtuose Qualität
Das Konzert war weniger Kabarett als eine Reihe von interessanten Arrangements, welche mit modernen Melodien und virtuoser Spielweise Jahrhunderte Musikgeschichte übersprangen und vom Publikum sehr gut angenommen wurden. So hörte man ein unterhaltsames, von amüsanter Moderation Munzlingers begleitetes anspruchsvolles Konzert, das Spaß machte.

Rheingau Echo

„The Oboe goes BaRock“ spielte zweimal vor begeistertem Publikum
Das Ensemble „The Oboe goes BaRock“ hat mit der Klassik-„Crossover“-Musik einen neuen Weg beschritten; die Musikstile der Epochen werden „vertauscht“, Rock- und Popmusik wird im Stil klassischer Kammermusik dargeboten. Manuel Munzlinger spielt Oboe, Oboe d’amore und Englischhorn, schreibt die Arrangements, die jedem Stück eine eigene klassische Note verleihen und führte als charmanter Plauderer durch das Konzert. Der Erfolg war überwältigend.
„The Oboe goes BaRock“ gastierte auf Einladung der Burghofspiele im Rahmen des „Rheingau Winters“ in Eltville. Vorgesehen war ein Konzert am Samstag; die Karten waren so schnell ausverkauft, dass die Burghofspiele ein zweites Konzert am Sonntag zusätzlich ins Programm nahmen. Auch das zweite Konzert war schon im Vorverkauf nahezu ausverkauft. Das erwartungsvolle Publikum im Gelben Saal hatte das außergewöhnliche Musikerlebnis sichtlich genossen. Der rhythmische Beifall am Ende des Konzerts hörte nicht auf.

Wiesbadener Tagblatt

Heitere Leckerbissen
Manuel Munzlinger begeisterte bei den virtuos und geschmeidig servierten Leckerbissen der besonderen Art, denn er lässt ehrwürdige Gestalten der Musikgeschichte in lockerer Reihe paradieren. Da trifft Michael Jackson in Paris auf Claude Debussy, die Beatles lassen sich von Scott Joplin beeinflussen, erhalten Hinweise von Benjamin Britten und nehmen Anregungen von Eric Satie auf. Manuel Munzlinger versteht sein Handwerk als Arrangeur vortrefflich. Der agile und munter kommentierende Künstler weiß allerdings auch mit Eigenkompositionen zu überzeugen. Ein famoses und mit herzlichem Beifall bedachtes Trio.

Wiesbadener Tagblatt

Schmissige Klänge – Hervorragendes Trio beim Rheingau Winter
Der auch als lockerer Moderator agierende Oboist Manuel Munzlinger schrieb die Arrangements. Diese Bearbeitungen sind keineswegs leicht zu spielen; man hörte den Musikern ihre profunde Ausbildung an der Berliner Musikhochschule an. Munzlinger spielte mit technischer Brillanz und großem Gefühl für musikalische Spannungsabläufe. Bei allem Spaß ist das Trio ein ernst- und gewissenhaft arbeitendes Ensemble, hervorragend aufeinander eingestimmt.

Junge Welt

Der Oboist Manuel Munzlinger „klassifiziert“ Pop im Trio. Zusammen mit Cello und Piano wird eine an äußerlichen Ereignissen sparsame und dafür musikalisch umso mehr begeisternde Show abgezogen. Eine wunderbare Symbiose von Pop und Klassik. Irgendwann wird sich jeder Zuhörende gefragt haben, warum nicht schon vor 250 Jahren solche Musik gespielt wurde.

Berliner Morgenpost

Pop-Melodien im Oboenglanz
Skepsis schlägt um in Ver-, in Bewunderung, in Rührung, in Begeisterung. Der leichte Klang der Oboe, der Oboe d’amore und des Englischhorns sind die halbe Miete. Munzlinger verbilligt nichts. Er hat ein schier unglaubliches Gespür für das Potenzial banaler Melodien, auch bei Haydn und Mozart Quelle vieler Stücke. Nicht nur umspielen seine Arrangements sie mit reicher Modulation, wobei die Oboe mit ihren federnden Läufen im schönen Austausch mit den Cello-Kantilenen und dem in allen Epochen stilechten Klavier und Cembalo schwingt, er denkt die Themen im Sinne klassischer Konzepte weiter. Der Schwung, mit dem die drei spielen, ist, genau betrachtet gar nicht poppig. Dieses lebendige Mitdenken des thematischen Verlaufs muss man am selben Ort (Berliner Philharmonie) allzu oft vermissen.

Main-Echo

Manuel Munzlinger, ein Nigel Kennedy an der Oboe. Brillant eine Version der Beatles-Nummer »When I’m 64«, die mit akzentuierten Tempo- und Dynamikwechseln tatsächlich klingt, als hätte Paul McCartney von Benjamin Britten das Komponieren gelernt – nicht weit hergeholt, denn tatsächlich hatte der Meister der dramatischen Spannung während der Beatles-Ära in London unterrichtet. Das Publikum belohnte den sichtlichen Spaß, den die Musiker an ihrem Repertoire-Cocktail hatten.