Unsere kleine Deutschland-Tournee…

… mit UNWEIHNACHTEN war ein voller Erfolg! Wir bedanken uns bei allen Veranstaltern und Mitarbeitern. Vor allem bei den Mitwirkenden: Heikko Deutschmann, Manuel Munzlinger, HD Lorenz, Stanley Schätzke und natürlich dem Autor Harald Martenstein.

 

Und das meinte die Presse:

Blick-Aktuell vom 4.12.17

Humorvoll wurde die besinnliche Zeit ordentlich durch den Kakao gezogen. Der leidenschaftliche Vorleser Heikko Deutschmann brillierte mit Charisma und Charme.
Zum Gesamtkunstwerk wurde der Abend durch den Oboisten Manuel Munzlinger. Sein Ensemble oboe in jazz erntete kräftigen Applaus von den Zuhörern. Besonders beeindruckend eine Komposition von Munzlinger, in der er die Arie „Schlafe mein Liebster“ aus dem Weihnachtsoratorium mit dem Song „Take Five“ von Dave Brubeck verbindet.
Bedächtiges Schweigen, kräftiger Applaus, Zugabe-Rufe am Ende. Die zahlreichen Besucher erlebten eine Konzertlesung der besonderen Art, die ihren Blick auf das Weihnachtsfest sicher prägen wird.

Rheinischer Lokal-Anzeiger vom 10.12.17

Man kennt ihn, den verschmitzt lächelnden, gutaussehenden Mittfünfziger. Vom ersten Augenblick an hängt das Publikum gefesselt an Heikko Deutschmanns ausdrucksstarker Stimme und Gestik. Ebenso fesselnd versteht es Manuel Munzlinger mit seinen Musikern, Wort und Mimik des Schauspielers stimmig zu untermalen. Munzlinger spielt nicht nur mit dem Instrument, sondern provokant mit den Gefühlen seiner Zuhörer, die kaum noch Zeit finden, Atem zu holen. Deutschmann versteht es brillant, die sarkastisch glänzenden Perlen des Kolumnisten Martenstein ins Publikum zu streuen und erntet gemeinsam mit dem Jazz-Ensemble tobenden Applaus.

Augsburger Allgemeine vom 11.12.17

Unweihnachtlich schön – Tiefgang kombiniert mit genialer Musikalität: „Unweihnachten“ rührte ganz unsentimental das Herz und begeisterte im ausverkauften Brückenhaus-Saal. Texte des Autors Harald Martenstein, genial vorgetragen von Schauspieler Heikko Deutschmann und verflochten mit weihnachtlichem Jazz von Manuel Munzlinger, dessen glasklares Oboenspiel ein Genuss für sich ist.
Ob Johann Sebastian Bach, hätte er die Möglichkeiten dazu gehabt, sein Weihnachtsoratorium so komponiert hätte, wie Munzlinger es formte? Jazzig untermalt von Kontrabass und E-Piano, mit den über die Oboe klar durchscheinenden Chorälen, die in einer neuen Rhythmik auftreten und doch erkennbar bleiben? Geistreich kommt diese Synthese aus allzu Bekanntem in neuer Gewandung daher. Als faszinierender Erzähler-Vorleser entpuppte sich der Schauspieler Heikko Deutschmann: Die Figuren, die in Harald Martensteins Miniaturen an Weihnachten verzweifeln, werden vor dem inneren Auge des Zuhörers lebendig.

Kölner Stadtanzeiger vom 11.12.2017

Warum geben wir es nicht zu? Weihnachten ist nicht beschaulich. Es gibt Streit, einsame Singles und Konformismus. Harald Martenstein seziert in seinen Texten das angebliche Fest der Liebe gnadenlos und findet Frust, Stress und Scheinheiligkeit. Aber auch das Schöne, Vertraute und Anheimelnde. Diese Gratwanderung meisterte Heikko Deutschmann kongenial. Er erfüllte die bitterbösen Texte mit Lautstärke und Aggression, gab den leiseren Passagen Zartheit, den nicht ganz ernst gemeinten einen Schimmer von Ironie. Mit Gestik, Mimik und Stimme schuf er bei „Unweihnachten“ einen Kosmos von Emotionen, bei dem man das Augenzwinkern förmlich hören konnte.
Begleitet wurde der Schauspieler von Manuel Munzlinger und „oboe in jazz“. Zurückhaltend, aber eindringlich, ernsthaft und doch spielerisch erfreuten sie die Zuhörer mit einer Jazz-Version des „Jauchzet, frohlocket“ aus dem Bach’schem Weihnachtsoratorium, bei den Munzlinger es schaffte, mit der Oboe größte Weihnachtsfreude in Noten zu gießen. Das „Ave Maria“ wurde dank des wunderbaren Trios zum puren Hörgenuss.
Am Ende des Abends schlenderten die Gäste durch einen verschneiten Schlosspark und waren begeistert von gehaltvoller „Unweihnachtszeit“.

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